Bewerben auf Befehl
Früher schickte Nordkorea Raketen. Heute schickt es Lebensläufe. Fortschritt nennt man das wohl, wenn die Bedrohungslage plötzlich im Bewerberportal landet, weil das abgeschottete Land dringend westliche Devisen braucht. Immer öfter werden Fälle bekannt, in denen sich nordkoreanische Soldaten als einheimische Programmierer oder Datenbankadministratoren tarnen und für Jobs in den USA bewerben. Jobs, bei denen remote im Homeoffice (Nordkorea) gearbeitet wird und wo man deshalb auch nicht vor Ort (USA) sein muss. Weder zum Arbeiten, noch zum Bewerbungsgespräch. Das wird nämlich per Videokonferenz durchgeführt. Das Ganze ist allerdings weniger lustig, als es klingt. Seit Jahren warnen Behörden und Sicherheitsfirmen davor, dass weiterlesen