Einmal um die Sonne bitte

Wann ein Schaltjahr ist, können Computer berechnen. Die verwendete Formel ist zwar 420 Jahre alt, deren Genauigkeit ist aber der absolute Hammer! Wer hat sich als Kind nicht selbst einmal gefragt, wann man Geburtstag feiert, wenn man am 29.Februar geboren ist. Also an dem Schalttag, der nur etwa alle vier Jahre im Kalender steht um die kleine Ungenauigkeit in den 365 Tagen auszugleichen, die die Erde um die Sonne braucht und was wir als „ein Jahr“ bezeichnen. Die Frage mit dem Geburtstag ist aber nicht nur philsophisch zu betrachten, denn mit dem zusätzlichen Tag im Schaltjahr müssen auch Computer zurechtkommen. weiterlesen

Komfortrauschen als Lebensretter

Als ob es nicht schon genug Lärmbelästigung gäbe! Nun will uns die EU auch noch mit künstlichem Lärm zwangsbeschallen! Abgeschaut haben sie das beim Handy. Erst ab einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h erzeugen PKWs ohne Verbrennungsmotor durch das Abrollgeräusch der Reifen genügend Lärm, um als ankommendes Gefährt wahrgenommen zu werden. Deshalb sind langsame Elektromobile eine Gefahr für unachtsame Fußgänger. Die EU plant daher eine Richtlinie zu erlassen, nach der Elektroautos ab Juli 2019 beim Anfahren ein künstliches Geräusch erzeugen müssen. Noch ist unbekannt, wie hoch die Mindest- und die Maximallautstärke sein wird – und auch, wie das Geräusch klingen weiterlesen

Geheimsprachen

Do dadiad a da. Do dad a da aa dadian. Alles klar? Das ist eine Geheimsprache! Na ja, eigentlich ist es Niederbayrisch und bedeutet: „Da verdörrt er dir. Da täte er …“ Wissen Sie was, finden Sie es doch selbst heraus, es ist ganz einfach. Nicht nur für Sprachwissenschaftler ist das ganze ein Kinderspiel, denn: Niederbayrisch stammt von einem Sprachstamm ab, den Sie kennen. Nein, nicht „Unverständlich“, sondern „Germanisch„! Genauso wie Hochdeutsch. Und wer die Logik des Sprachstammes kennt, der wird auch Niederbayrisch analysieren können. Sprachen folgen meist einem Muster und leiten sich wohl alle von einer Ursprache ab. Programmiersprachen weiterlesen

Gutes neues Jahr? Ja / Nein / Abbrechen

Themen für meinen Blog 2015: Muss ich mit einer Schnittstelle zum Arzt? Repariert ein guter Schuster defekte Laufwerke? Security, Computer & Technik mal anders. Im letzten Jahr ging es an dieser Stelle jeden Montag um Themen wie Datenkomprimierung, die Genderdiskussion als Problem bei der Programmierung, woher kommt der Smiley in der Email, wie funktioniert virtuelles Geld, wie kommt das WLAN in den Zug, woher bekommt man eine Fangschaltung – und vieles andere mehr. Das Jahr ist jetzt bald rum. Zeit also, nach vorne zu blicken und zu schauen, was im kommenden Jahr hier für Themen besprochen werden könnten. Gibt es weiterlesen

Oh freuet euch sehr – aber nicht zu früh

Wer zu Weihnachten Smartphones verschenkt, handelt eindeutig unverantwortlich. Nein, nicht wegen der Herstellung – wegen der Schmerzen beim Nutzer! Heilig Abend in Deutschland. Kinder krakelen Lieder über verschneite Wälder während sich draußen das erste Maiglöckchen durchs Gras kämpft. In den Stuben stehen geschmückte, herrlich duftende skandinavische Fichten, die mit stinkenden LKWs tausend Kilometer durch Deutschland transportiert wurden. Die staubtrockene Nadeln lösen sich bei der kleinsten Berührung – nur um sich dann vermeintlich für immer und ewig in den von pakistanischen Kinderhänden geknüpften Schlaufen des Teppichs zu verfangen. Sauteures aber maschinell für Centbeträge hergestelltes Plastikspielzeug wartet darauf – in korrektem Recyclingpapier weiterlesen

Dieser Text ist mittelmäßig

Skandal im Vatikan! Gibt es einen zweiten Papst neben Franziskus? Warum man Zahlen in den Nachrichten nicht blind vetrauen darf und sie hinterfragen muss. Durchschnittswerte manipulieren uns. Sie verschleiern das Elend, weil sie die Extreme an beiden Enden der Skala verschweigen. Wer schreibt, dass jeder Mensch im Schnitt 1.140 mal in seinem Leben telefoniert, der unterschlägt, dass die Hälfte der Menschen auf diesem Planeten mangels Geld und Infrastruktur in ihrem ganzen Leben kein einziges Telefonat führen wird. Andere Menschen wiederum bestreiten ihr Dasein in trüben Callcentern und schaffen diese Tausend Anrufe jede Woche. Das interessiert den Durchschnitt aber nicht mal weiterlesen

Meine Bank hat einfach zu viele Nullen

Diese unsägliche IBAN macht mich wahnsinnig! Bei den vielen Nullen in der Mitte verzähle ich mich immer – dabei könnte es doch ganz einfach sein. Als vor ein paar Jahren aus Asien Sudoku zu uns kam, hat es mich auch gepackt. Seitdem versuche ich Ziffern in neun 3×3-Spielfeldern so anzuordnen, dass keine der einstelligen Zahlen in einer Reihe oder Spalte doppelt vorkommt. Nullen spielen bei Sudoku übrigens gar nicht mit – die sind seit neuestem nämlich alle bei meiner Bank. Nein, nicht hinterm Schalter, sondern in dieser unsäglichen IBAN. Gut, die Sinnhaftigkeit einer einheitlichen Kontonummer leuchtet mir ein. Nur, warum weiterlesen

Der, die, das – wieso, weshalb, warum?

Die Genderdiskussion geht mir total auf den Zeiger! Sie ist das neue Jahr-2000-Problem und am schlimmsten ist die IHK! Liebe Leser! Ups. Um political correct zu sein, hätte ich “Liebe Leserinnen und Leser” schreiben müssen – mindestens jedoch “Liebe LeserInnen!” Ganz ehrlich, die so genannte Genderdiskussion nervt mich total. Ein “Liebe Leser” schließt selbstverständlich auch Leserinnen mit ein. Das ist sogar grammatikalisch korrekt, da die Mehrzahl von Leser männlich und weiblich bezeichnet, sofern mindestens ein Mann dabei ist. In manchen Ländern kann man sich jetzt sogar ein gänzlich anderes Geschlecht eintragen lassen –  wenn man das will oder sich so weiterlesen

Fasse dich kurz, Philae

Wie funkt man Daten von einem Kometen zur Erde, wenn man viele Daten hat und nur wenig Zeit, weil wenig Batterie? Weniger ist mehr und trotzdem Alles! Der tapfere kleine Kometenlander Philae hat so lange Daten vom Kometen Tschuri gefunkt, bis die Batterie ausging. Nun schläft er, 500 Millionen Kilometer entfernt, und es ist unklar, ob er sich jemals wieder melden wird. Die ESA sagt, Philae hätte alle Fotos und Untersuchungsergebnisse rechtzeitig absenden können. Bestimmt wurden dabei Kompressionsalgorithmen eingesetzt, damit es schneller geht – Methoden also, um die Datenmenge zu verkleinern. Philae musste sich nämlich kurz fassen, damit auch alle weiterlesen

Adé, oh du mein Flugmodus

WLAN im Flieger! Die Lufthansa kastriert den (völlig unterschätzten) Flugmodus der Handys und gibt so dem Smartphone an Bord endlich einen Sinn!   Ich bin Vielflieger. Alleine mit der Lufthansa bin ich seit Januar 2013 über 180 mal geflogen. Ein Vorgang ist mir dabei in Fleisch und Blut übergegangen: Sobald die Türen vom Flieger zu sind, wird das Handy in den Flugmodus geschaltet. Alle Sendefunktionen für Mobilfunk, Bluetooth und WLAN sind dann aus, um beim Start die sensible Bordelektronik nicht zu stören. Wahrscheinlich ist das übertrieben, denn wenn ein angeschaltetes Handy ein Flugzeug tatsächlich ernsthaft in Gefahr bringen könnte, würde weiterlesen