Balanceakt

Elon Musk kennen Sie vermutlich. Aber kennen Sie auch Peng Zhihui? Das sollten Sie aber, denn die zwei Herren sind aus der gleichen Branche. Also zu Hälfte. Aber der Reihe nach. Neben diversen Projekten unter und über der Erde ist Elon Musk das Gesicht von Tesla. Einem vierrädrigen Auto, das nicht nur elektrifiziert fährt, sondern auch von ganz allein. Tesla Autopilot nennt sich das System und ich habe schon öfter darüber berichtet. Ein Tesla kann selbständig von A nach B fahren. Es gibt dutzende Videos auf YouTube in denen sich Menschen filmen, die schlafen oder lesen– während ihr Auto auf weiterlesen

Schweine im Weltraum

Schweine im Weltraum war neben dem Dänischen Koch mein Lieblingssketch in der Muppet Show. Heute fliegen nicht nur Schweine ins Weltall, sondern auch Milliardäre. Es gab und gibt aktuell einen Wettlauf dreier Milliardäre darum, wer zuerst mit seinem eigenen Raumschiff ins Weltall fliegt. Jeff Bezos von Amazon, Richard Branson von Virgin und Elon Musk von Tesla, SpaceX, Hyperloop und vielen weiteren Firmen sowie ehemals PayPal. Branson und Bezos waren vor wenigen Tagen bereits im Weltraum. Branson erreichte eine Höhe von 86 Kilometern, während sich Bezos – vermutlich Dank Amazon Prime – sogar 106 Kilometer in die Höhe schraubte. Elon Musk weiterlesen

Ich glaube nur, was ich sehe

Ich glaube nur, was ich sehe. Diesen Satz haben Sie sicherlich schon einmal gehört oder gesagt. Auch ich habe ihn als junger Mensch häufiger genutzt, wenn ich meinen Kumpels in der Schule erklärt habe, warum ich nicht katholisch oder evangelisch bin, sondern in „Ethik“ gehe. Damals versuchten die Jünger der Gemeinde mir dann zu erklären, dass da mehr ist – und der Satz einfach falsch sein muss. Und wissen Sie was, heute weiß ich, dass diese Menschen Recht haben! Auch wenn es ganz anders gemeint war. Die Fälschungsmöglichkeiten von Bildern und Videos sind mittlerweile nämlich derart gut geworden, dass man weiterlesen

Meilensteine des Mobilfunks

Als Martin Cooper 1973 den Prototypen des allerersten Handys testete, wusste er nicht, wen er anrufen sollte. Er wählte letztlich die Nummer seines größten Konkurrenten, damit dieser als Erster erfuhr, dass Coopers Team bei Motorola das Rennen um die erste Entwicklung eines tragbaren Telefons gewonnen hatte. Es blieb nicht die einzige erheiternde Anekdote, die die Entwicklung des Mobilfunks mit sich brachte.  Im ersten Mobilfunknetz gab es maximal 11.000 Teilnehmer – und keine Telefonnummern. Wollte man mit jemandem sprechen, hob man ab und sagte den Namen dieser Person. Dann wurde man händisch verbunden und konnte bereden, was zu bereden war. Eine weiterlesen

Der Vorteil eines eBooks

Diese Woche habe ich eine Meldung gelesen, die zwar tragisch ist, aber einer gewissen Komik nicht entbehrt. Eine wirkliche Innovation brachte die Digitalisierung der Welt im Bereich des Lesens. Zwar bin ich ein Freund eines gedruckten Buches. Allein die Haptik eines guten Papiers … toll. Allerdings halte ich auch eBook Reader für eine großartige Erfindung. Allein die Möglichkeit, dutzende Bücher praktisch ohne Gewicht und Platzverlust bei Reisen mit sich zu führen, ist einfach grandios. Bits und Bytes wiegen ja praktisch nichts, wenn man vom Speichermedium absieht. Da ist es sogar egal, wie dick die gedruckten Bücher sind, die man darauf weiterlesen

Bitte lächeln

Der japanische Kamerahersteller Canon hat in seinen chinesischen Niederlassungen die bereits vorhandene Gesichtserkennung mit „Smile Recognition“ ausgestattet. Das System erkennt also, ob jemand lächelt oder eine Schnute zieht. Die Idee ist nicht neu. Diverse Digitalkameras können das schon. Sonys ILCE-6000, die A950 von General Electric aber auch die DC C1060 von BenQ sind drei Beispiele. Diese Kameras klicken automatisch, wenn das vom Sucher erfasste Gesicht ein Lächeln zeigt. Nur fröhliche Menschen auf den Bildern sind das Ergebnis. Sony schreibt in der Anleitung: „Zeigen Sie ein deutliches Lächeln mit offenem Mund. Das Lächeln wird leichter erkannt, wenn die Zähne sichtbar sind.“ weiterlesen

Papier ist geduldig

Das Thema Ransomware beschäftig nicht nur IT-Leute seit Jahren, sondern mittlerweile auch immer mehr Regierungen. Denn die Auswirkungen einer Verschlüsselungsattacke auf wichtige Systeme spürt jeder Bürger. Nicht nur in den USA, als eine wichtige Pipeline stillgelegt werden musste, weil Hacker die Systeme der Ölgesellschaft lahmgelegt hatten. Das Benzin wurde knapp und einige US-Bürger konnten ihre V8-Schlitten nicht mehr zum Supermarkt um die Ecke bewegen und mussten hungern. Viel schlimmer traf es die Amis, als einer der größten Fleischproduzenten nicht mehr liefern konnte. Und das zu Beginn der Grillsaison. Beim derzeitigen G7-Gipfel fand das Thema Ransomware sogar Eingang in die Abschlusserklärung, weiterlesen

Steinalte Influencerin

Der Moderator des Quatsch Comedy Clubs Thomas Hermanns sagte einmal in einem Interview sinngemäß, dass viele Fernsehsender versucht haben, Influencer mit erfolgreichen YouTube Kanälen ins Fernsehen zu holen. Dies ist wohl grandios gescheitert, weil die so eloquent mit der Webcam spielenden Influencer nicht zu den statischen TV-Konzepten passten. Zudem wären die Einschaltquoten eh nicht so toll geworden, weil die normalen, typischen Fernsehzuschauer einer eher älteren Generation angehören und die Superstars aus dem Internet gar nicht kennen. Das ist deshalb witzig, weil die älteste Influencerin der Welt sogar noch älter ist als die meisten ZDF Zuschauer. Ernsthaft. Margaret Thaw heißt sie. weiterlesen

Zeichen

Zehn Ziffern gibt es. Null bis Neun. Und sechsundzwanzig Buchstaben. A bis Z. Zumindest im englischen Alphabet, vier mehr gibt es im Deutschen. Mit diesen wenigen Zeichen, also A bis Z und 0 bis 9, wurden so große Texte verfasst wie „Die Verwandlung“ von Franz Kafka oder „Faust“ von Goethe. Selbst Harry Potter und der Playboy nutzen nicht mehr Zeichen. Obwohl …. Wenn man Groß- und Kleinbuchstaben separat zählt, wie man das bei Passwörtern gerne macht, dann sind es zwar doppelt soviele Zeichen, aber wirklich viele sind es trotzdem nicht. Sonderzeichen wie #%$§ oder & zählen jedoch – wie der weiterlesen

Drive-by-Werbung

Vor fast 30 Jahren, genauer gesagt 1993, präsentierte Anna Nicole Smith Dessous für H&M. Die aufreizenden Plakate hingen in der ganzen Stadt und sorgten nicht nur für Diskussionen, sondern auch für den ein oder anderen Auffahrunfall an der Ampel. Zudem wurden sie reihenweise gestohlen. Insbesondere an Bushaltestellen fehlte in den beleuchteten Reklamefeldern öfters das Plakat mit der Werbung für Hotpants, BH, Tanga oder Pyjama – und der darin mehr oder eher weniger eingepackten Anna Nicole. Einer der Diebe eines solchen Werbeplakats war nach eigenen Angaben der TV-Moderator Johannes B. Kerner, der zusammen mit einem Freund das riesige Pappbild aus der weiterlesen