Hätten’s des g´sehen?

Schon in den Zeiten von faltbaren Landkarten und dicken, schweren Telefonbüchern hatte man einen unsichtbaren Gegner: Datendiebe! Nicht selten kam es vor, dass sich Firmen die Arbeit anderer unter den Nagel rissen, indem Sie einfach die mühsam gesammelten und akkurat zusammengetragen Daten duplizierten. Das waren Verlage, die einfach die Einträge der Gelben Seiten abtelefonierten, um diese Firmen auch für das eigene Branchenverzeichnis zu „begeistern“. Oder können Sie sich noch an die ersten elektronischen Telefonbücher auf CD erinnern? Es gab Fälle, da haben chinesische Arbeiter die Telefonbücher der Deutschen Telekom abgetippt. Diese erschienen dann von einem anderen Anbieter auf 3 CDs weiterlesen

Und wie heißen Sie?

Bei den allermeisten Diensten im Internet muss man sich anmelden. In der Regel kommen dabei User-ID und Passwort zum Zug. Über Passwörter habe ich ja oft genug geschrieben, daher geht es heute mal um die User-ID. Nach einer Studie verlangen fast 85% der Dienste keinen klassischen Anmeldenamen, sondern eine E-Mail-Adresse zur Identifikation des Accounts. Die User-ID entspricht also fast immer der E-Mail Adresse des Nutzers. Das hat Vorteile, denn sie ist garantiert eindeutig und gehört nur einer Person, die man darüber sogar kontaktieren kann. Selbst die Bestätigung der Anmeldedaten lässt sich so sehr einfach realisieren. Man denke da nur an weiterlesen

Alexa, fang den Mörder!

Die Innenminister von Bund und Ländern wollen die Verwertung von digitalen Spuren aus Smart Home Geräten zulassen. Das berichten diverse Medien unter Berufung auf das Redaktionsnetzwerke Deutschland. Demnach liegt offenbar ein Auftrag zur Erarbeitung einer entsprechenden Handlungsanweisung vor, wie das im Beamtendeutsch heißt. Was heißt das auf Normaldeutsch?  Das bedeutet, dass die Innenminister Daten und Informationen, die Alexa und Co speichern, zur Aufklärung von Kapitalverbrechen und zur Terrorabwehr nutzen wollen. Zu diesen Daten gehören auch Informationen aus Automobilen, die in privaten Autos anfallen. Neuere Autos wissen nämlich, wo sie wann waren, wie schnell sie gefahren sind und ob es dort weiterlesen

Hiergeblieben!

Dass Computerprogramme Fehler haben, ist ja leider nichts Neues. Schon zu meiner Anfangszeit als Entwickler gab es den Begriff des Bananenprodukts für „Software“, weil … Produkt reift beim Kunden. Tatsächlich ist es trotzdem immer wieder erstaunlich, dass es sogar nach einem simplen Update immer wieder zu Totalausfällen von Systemen kommt. So, wie neulich in den Niederlanden. In Holland werden, wie in vielen anderen Ländern auch, Fußfesseln eingesetzt, um Straftäter zu überwachen. Wie ich bei der Recherche zu diesem Beitrag gelernt habe, gibt es verschiedene Arten von Fußfesseln. Die einen müssen in permanentem Kontakt zu einer Basisstation stehen. Entfernt sich die weiterlesen