MacGyver, we have a problem

MacGyver war ein Held meiner Jugend. Die Mischung aus Geheimagent, Abenteurer und Technikfreak fand ich einfach nur geil. In 139 Folgen rettete MacGyver Menschen aus kritischen Situationen und nutzte dafür nur Alltagsgegenstände wie Kugelschreiber oder Schweizer Taschenmesser. Da war ein Säurefass, dessen Leck mit geschmolzener Schokolade verschlossen wurde. Oder ein Fluggerät, das aus dem Motor eines Betonmischers gebastelt wurde. Ganz toll auch die Folge mit der durch eine Schraube verhinderten Kernschmelze. Gut … manchmal war MacGyver etwas übertrieben. Aber die Idee, mit Tesafilm und Kugelschreiber die Welt zu retten, ist gut. Und sie funktioniert. Sogar im Weltall. Im April 1970 weiterlesen

Tobi or not Tobi

Zugegeben, der „Witz“ ist uralt und sicherlich hat den fast jeder schon einmal gemacht oder gehört, der einen Tobi kennt. Tobi bzw. Tobias gehört aktuell nicht zu den beliebtesten Vornamen in Deutschland. Aktuell sind Ben, Paul und Leon auf dem Podest und bei den Mädchen Hanna, Emma und Emilia (je nachdem, welche Statistik man gerade liest). Die Menschen machen sich halt Gedanken, wie sie ihre Zöglinge nennen. Und genau so machen das auch Computerfreaks mit ihren „Zöglingen“. Computer, Laptops und Smartphones haben auch Namen. Wenn Sie bei der Installation nichts ändern, dann heißt ihr Gerät einfach „Tobis iPhone“ oder so weiterlesen

Kuhrios

Die größte Kuh der Welt war lange Zeit Blossom. Die Holstein-Kuh aus Oregon maß stattliche 1,89 Meter Widerristhöhe. Gemessen wird das da, wo der Hals in den Rücken übergeht. Zum über den Kopf streicheln muss man sich also noch höher strecken. Übertroffen wurde die 2015 verstorbene Milchkuh von einem Rindvieh namens Danniel. Der Ochse war einen Zentimeter größer und sorgte auch sonst für rekordverdächtige Zahlen. Zwischen 35 und 70 kg Mist produzierte das schwarz-weiß gefleckte Riesenrindvieh täglich laut einem Zeitungsbericht. 2018 trat dann Knickers ins Rampenlicht. Der australische Ochse legte noch mal vier Zentimeter drauf. Berühmt wurde Knickers, weil seine weiterlesen

Pizza nach Art des Hauses

Kennen Sie diese Fahrradfahrer mit dem würfelförmigen Rucksack und dem knallfarbigen Outfit? Das sind Essenslieferanten. Die Idee hinter den Lieferdiensten ist so einfach wie genial. Als hungriger Mensch kann ich mir mein Essen von meinem Lieblings-Italiener bequem nach Hause bestellen, selbst wenn mein Lieblings-Italiener sagt: „Isch ‚abe gar keine Lieferservice.“ Das übernimmt nämlich dann der Delivery Hero. Verdienen kann der externe Lieferservice aber nur, wenn er entweder dem hungrigen Endkunden eine Liefergebühr abknöpft und/oder meinem Lieblings-Italiener einen Rabatt abquatscht. Letzteres geht aber nur, wenn der Lieferando meinem Pizza-Paten glaubhaft machen kann, dass durch das Lieferangebot viele zusätzliche Pizzen aus seinem Holzofen weiterlesen

Mein Name ist 8462 mit dt

Maier, Meier, Meyer, Mayer oder Mayr? Schmidt, Schmitt oder Schmid? Die meisten Menschen, die einen dieser Nachnamen tragen, erklären gleich mit, wie die Schreibweise ist, wenn Sie Ihren Namen durchgeben. Einen Satz wie „Maier mit a-i-e-r“ oder mit „Schmidt mit d-t“ haben Sie sicher selbst schon mal gehört. Was am Telefon oder im persönlichen Gespräch geklärt werden kann, ist dann problematisch, wenn man einen Schmidt oder Maier sucht, aber nicht weiß, wie der Name geschrieben wird. In einer Datenbank zum Beispiel, wie dem Online-Telefonbuch. Wie oft habe ich alle mir in den Sinn kommenden Schreibweisen durchprobiert und einen Namen bestimmt weiterlesen

Schutzfaktor

Bei Sonnencreme weiß jeder, was gemeint ist. Bei Atemschutzmasken mittlerweile auch. Der Schutzfaktor sagt etwas über das Sicherheitsniveau eines Objektes aus. Ob FFP2, FFP3 oder Lichtschutzfaktor 20, 30 oder 40. Meistens gilt: je höher die Zahl, desto höher der Schutz. Das gleiche haben wir ja auch beim Computer. Da gibt es mittlerweile neben einem Passwort bei vielen Systemen einen zweiten Faktor. Ein zweiter Faktor macht jedes System sicherer, weswegen einige Hersteller und Anbieter mittlerweile Anreize bieten, dass die Nutzer ihn aktivieren. Der E-Mailanbieter mailchimp zum Beispiel bietet 10% Rabatt auf die Jahresgebühr. Gamer können sich beim Computerspiel-Entwickler EPIC kostenlos ein weiterlesen

Nix zu tun …

… Dank Corona. Anfang Mai schrieb die Süddeutsche Zeitung, dass bei der Arbeitsagentur für 10 Millionen Menschen in Deutschland Kurzarbeit angemeldet wurde. Hunderttausende Selbstständige, Gastronomen und Einzelhändler haben zudem seit Mitte März Soforthilfe beantragt. Nun geht es für die Wirtschaft langsam wieder los. Außen vor bleiben aktuell nur Dinge, die vermeintlich nicht systemrelevant sind. Gemeint sind künstlerische Sachen wie Kino, Theater, Lesungen und Konzerte. Also die Dinge, die uns überhaupt erst durch die Zeit der Quarantäne gebracht haben. Versuchen Sie Ihre nächste Quarantäne doch mal ohne Musik, Bücher und Filme zu überstehen. Das geht gar nicht. Auch ich habe seit weiterlesen

Wohltätige Erpresser

In Zeiten von Corona zählen Krankenhäuser zu den wichtigsten Einrichtungen in unserem Land. Wollen wir hoffen, dass das auch nach Corona noch jeder weiß und unsere Kliniken nicht kaputtgespart werden. Es reicht auch nicht, dass wir uns bei Anne Will einig sind, dass funktionierende Gesundheitseinrichtungen notwendig sind. Sie müssen am Laufen gehalten werden. Das wissen sogar Verbrecher! Das IT-Nachrichtenmagazin Bleepingcomputer berichtete Mitte März, dass es Kontakt mit Hackern aufgenommen hat, die Ransomware verschicken. Das sind diese bösartigen Computerprogramme (z.B. Locky oder Emotet), die einem die Festplatte verschlüsseln und dann die eigenen Daten nur gegen ein Lösegeld wieder freigeben. Sie können weiterlesen

Das Internet von Oma und Opa

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, in diesen Zeiten. Überall hört und liest man nur Corona, Corona, Corona. Ich kann es einfach nicht mehr hören. Und während die einen das Land am Laufen halten, dutzende Überstunden machen und (zurecht) als Held:innen gefeiert werden, jonglieren andere im Home-Office zwischen Büro und Kleinkind. Wieder Andere haben Existenzangst und wissen nicht einmal, wann und wie es weitergehen soll. Positiv an dem Scheiß-Virus ist eigentlich nur, dass man aktuell vieles nicht mehr machen darf … und deshalb zu Hause Dinge tut, die man lange vor sich hergeschoben hat. Ich meine so Dinge wie weiterlesen

Die Taube und der Truthahn

Eine taube Taube sitzt auf einer Bank vor einer Bank, während deren Leiter eine Leiter hält, auf der seine Mutter eine Mutter auf die Schraube schraubt. Wenn ein Wort für mehrere verschiedene Begriffe steht, dann bezeichnet man das Wort als homonym. Je länger man darüber nachdenkt, desto mehr homonyme Begriffe fallen einem ein. Steuer, Strom, Ball, Strauß, Kiefer oder Tau. Homonyme lernt man als Kind im täglichen Gebrauch kennen und muss meist gar nicht überlegen, was gemeint ist. Für Menschen, die Deutsch als Fremdsprache lernen, sind sie aber oft ein Problem. Besonders dann, wenn man einen Satz ohne Zusammenhang übersetzen weiterlesen