Hier aßen schon Empörte 

Google Maps hat wieder geliefert. Nein, nicht die Route mit drei Baustellen und einer Vollsperrung. Diesmal liefert Google Transparenz, nämlich einen kleinen Zusatz unter den Bewertungen eines Restaurants, einer Firma oder eines Friseurgeschäfts. Dort steht jetzt, dass von sagen wir 1.500 Rezensionen mal eben 151 bis 200 „wegen Diffamierung entfernt“ wurden. Natürlich gibt es echte Diffamierung. Das Internet ist voll von Menschen, die glauben, eine versalzene Suppe rechtfertige den Vergleich mit historischen Diktaturen. Dass man falsche Tatsachenbehauptungen löschen lassen kann, ist sinnvoll. Niemand sollte öffentlich lesen müssen, sein Restaurant serviere Waschmittel als Hauswein, wenn es in Wahrheit nur ein schlechter weiterlesen

Bewerben auf Befehl

Früher schickte Nordkorea Raketen. Heute schickt es Lebensläufe. Fortschritt nennt man das wohl, wenn die Bedrohungslage plötzlich im Bewerberportal landet, weil das abgeschottete Land dringend westliche Devisen braucht. Immer öfter werden Fälle bekannt, in denen sich nordkoreanische Soldaten als einheimische Programmierer oder Datenbankadministratoren tarnen und für Jobs in den USA bewerben. Jobs, bei denen remote im Homeoffice (Nordkorea) gearbeitet wird und wo man deshalb auch nicht vor Ort (USA) sein muss. Weder zum Arbeiten, noch zum Bewerbungsgespräch. Das wird nämlich per Videokonferenz durchgeführt. Das Ganze ist allerdings weniger lustig, als es klingt. Seit Jahren warnen Behörden und Sicherheitsfirmen davor, dass weiterlesen