Meiner ist soooooo lang

… aber ich nutze nur sooo viel Meinem Leser Christian O. ist aufgefallen, dass beim Online Banking der Consorsbank  ein fünfstelliger PIN-Code genutzt wird, er aber beim Login in dem Feld auf der Webseite viel mehr Stellen eingeben kann. Er bemerkte weiterhin, dass er auch mit einem falschen PIN problemlos in das System kommt, solange die ersten fünf Stellen der Eingabe korrekt sind. Das gleiche Problem hat(te) 2012 auch die ING diba – zumindest, wenn man diesem Post hier glaubt. Ein Login mit falschem Passwort ist kein Sicherheitsproblem ?!?! Ein Beispiel: Der korrekte PIN-Code lautet 12345. Bei Eingabe von 54321 weiterlesen

VerGIFtet

Das meistgenutzte Format für Bilder im Internet ist JPG. Nahezu jede Digitalkamera und jedes Smartphone speichert seine Fotos in diesem Format. JPG wurde 1992 vorgestellt und erlaubt eine hocheffiziente Komprimierung von Bilddaten. Das war damals sehr wichtig, weil Bandbreite, also Geschwindigkeit, in den Kinderjahren des Internets noch Mangelware war. Damit sich eine Webseite in halbwegs vernünftiger Zeit aufbauen konnte, musste man Bilder haben, die möglichst wenig Speicher verbrauchen. Der JPG Algorithmus schafft das, wenn er die Bilder mit dem Verlust von Details speichert, was für ein Banner oder ein Bild auf einer Webseite völlig in Ordnung ist. Abgelöst hat JPG weiterlesen

Hirnverbrannt

Die amerikanische Elite-Universität Stanford entwickelte ein System, mit der eine fast vollständig gelähmte Frau in der Lage ist, Worte in einen Computer zu einzugeben. Ich schreibe bewusst nicht „eintippen“, sondern „eingeben“, denn die Frau kann aufgrund ihrer Lähmung gar nicht tippen. Das eingesetzte System ist eine Weiterentwicklung von iBrain, das der geniale Astro-Physiker Stephen Hawking bereits 2012 nutzen konnte. Dr. Philip Low teste damals an Hawking eine brandneue Methode, mit der Gehirnströme ähnlich wie bei einem EKG mittels einer Art Stirnband – also ohne implantierte Sensoren – gelesen und in ein, zwei einfache Befehle umgesetzt werden. Ich stelle mir das weiterlesen

Rob, der Baumeister

Ja, Sie lesen richtig! Ich meine Rob, den Baumeister – nicht Bob. Eigentlich meine ich auch gar nicht Rob, sondern Robin. Von Robin Hood. Und auch wenn ich sie erst erklären muss, ich fand die Überschrift so passend. Denn ich brauchte einen Titel für einen Text, in dem es einen Helden gibt und der etwas mit Ziegelsteinen zu tun hat. Also: Robin Hood – der Baumeister! Robin Hood war jemand – so sagt die Legende – der sich in den Dienst derjenigen stellte, die sich nicht wehren konnten. Sowas ähnliches gibt es es aktuell auch im Internet. Eine Gruppe Hacker weiterlesen

Pornos gucken für den Datenschutz

Zusammen mit einem Freund hat mein Bruder in München die Stand-Up Comedy Veranstaltung „Punchlines“ in Leben gerufen. Dort treten nun schon bald zum sechsten Mal vier Comedians nacheinander in einem Boxring auf und bringen das Publikum zum Lachen. Das außergewöhnliche an der Veranstaltung ist, dass nicht nur die Punchline (Pointe) des Witzes treffen soll. In der Pause treten nämlich zwei Boxer aus dem Stall des Hausherren gegeneinander an und vermöbeln sich, während der staunende – und im Boxen meist unerfahrene – Zuschauer in maximal drei Meter Entfernung das Aufklatschen der Handschuhe auf Nasenflügeln beobachten kann. Ein gern gesehener Gast bei weiterlesen

Das Fernsehen schafft sich ab

Letzte Woche wurde in Deutschland DVB-T abgeschaltet und DVB-T2 hochgefahren. Und was wurden da für Horrorszenarios an die Wand gemalt! Von Drohungen mit schwarzem Bildschirm bis hin zu amtlich aussehenden (und später untersagten) Werbebriefen, die zum kostenpflichtigen Wechsel auffordern gab es so ziemlich alles, was den Unwissenden das Geld aus der Tasche ziehen sollte. Fakt ist, dieses ganze DVB-T2 ist auf gut Deutsch nichts anderes als eine Gelddruckmaschine und ansonsten auch ein wenig Kundenverarsche. Die meisten von uns schauen eh über Kabel oder Satellit. Betroffen sind daher gerade mal 3,3 Millionen Haushalte. DVB-T2 bringt denen dafür endlich Fernsehen in High weiterlesen

Knallharter Datenschutz

Unsere Politiker machen ja Gesetze. Auch das Datenschutzgesetz. Und das haben sie richtig fett gemacht! Unser Datenschutz schütz vor Allem was es gibt! Das deutsche Datenschutzgesetz ist eines der härtesten Datenschutzgesetze der Welt! Und wir haben nicht nur ein Datenschutzgesetz.Nein. Wir haben 17 Stück! Ein Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und 16 Landesdatenschutzgesetze (LDSG). Unsere Politiker waren da echt knallhart, als sie die beschlossen haben. Ja! Sie haben dafür gesorgt, dass niemand – Niemand! – mit unseren Daten Unfug treiben kann. Sie haben dafür gesorgt, dass nicht jeder einfach so unseren Wohnort abfragen und uns mit Werbung zuballern kann. Danke, liebe Politiker! Danke! weiterlesen

Von Ehre und Profit

Wenn man es mal ganz einfach sagen will, dann gibt es gute Hacker und böse Hacker. Die guten nennt man „White Hat Hacker“, die bösen „Black Hat Hacker“. Bei dieser Betrachtung mache ich es mir aber zwar zu einfach. Natürlich gibt es auch noch Graubereiche, aber sei es drum. Schwarz und Weiß Was beide Gruppen vereint, ist die Tatsache, dass sie meist hochqualifiziert sind und nach Lücken in Computer, Smartphone oder Apps suchen. Einfach gesagt: „Gute Hacker“ melden eine Lücke dem Hersteller und geben ihm ausreichend Zeit, die Lücke zu schließen, bevor sie sie veröffentlichen*. Da geht es eher um weiterlesen

Sicherungskopie

Unter dem Titel „Vault 7“ hat Wikileaks gerade Dokumente veröffentlicht, die in etwa die Brisanz der Edward Snowden Dokumente haben. Der Aufreger ist aber deutlich geringer, schließlich gab es sowas ja schon mal. Hunderte von Seiten, die zeigen, was die Amerikaner alles knacken können – und wie sie das machen. Aber mein Vergleich mit Edward Snowden hinkt an der ein oder anderen Stelle. Snowden – immer noch im russischen Exil und irgendwie auch ein Faustpfand der Politik im wieder kälter werdenden kalten Krieg – hat seine Enthüllungen über Monate hinweg gesammelt. Die jetzt veröffentlichten Datensätze sind aus einem sehr viel weiterlesen

Richtungsweisend

Ich kann mich daran erinnern, einmal gelesen zu haben, dass einem Mitarbeiter eines Automobilherstellers aufgefallen ist, dass es keine Pannensituation gibt, in der der Fahrer einen Hammer benötigt. Er schlug deshalb seinem Chef vor, den Hammer im Notfall-Werkzeug-Set einfach wegzulassen und dadurch Millionen einzusparen. Für den engagierten Mitarbeiter gab es daraufhin eine fette Prämie und das betriebliche Vorschlagwesen war geboren. Links oder Rechts Aber nicht nur Mitarbeiter machen Einspar-Vorschläge. Immer wieder höre ich als Witz, dass BMW doch den Blinker einsparen könnte, weil Fahrer dieser Marke diesen eh nie benutzen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es in ein paar weiterlesen