Bankräuber nutzen Infos aus diesem Blog

Wow! Mein Blog wird offenbar auch in Brasilien gelesen! São Paulo: Wie das brasilianische Medienportal globo.com übereinstimmend mit dem britischen „The Register“ berichtet, versuchten Anfang April zwei Bankräuber die Banco do Brasil in Praia Grande auszurauben. Um die dort installierten Bewegungsmelder auszutricksen, nutzten Sie eine weitgehend unbekannte Technik, über die der deutsche Comedyhacker Tobias Schrödel im Mai 2014 in seinem Blog „Ich glaube, es hackt“ berichtete. Die Bankräuber machten sich eine Unwissenheit der Sicherheitsabteilung der Bank zu nutze. Diese installierte im gesamten Gebäude Bewegungsmelder, fest im Glauben daran, dass diese Alarm schlagen, wenn sich Nachts im dann eigentlich leeren Tresorraum weiterlesen

Bitte updaten Sie Ihr Update.

Die Fernbedienung meines Smart TV hat sage und schreibe 48 Tasten und manchmal muss ich suchen, wo der Knopf ist, den ich jetzt gerade drücken will. Deutlich übersichtlicher ist da die Remote Control von Amazons Fire-TV Stick. Die hat nur sieben Tasten plus vier in einem „Ring“ angeordnete Pfeiltasten für Oben, Unten, Links und Rechts. Das macht in der Summe elf Buttons, also weniger als ein Viertel der Druckknöpfe zum Steuern meines Fernsehers. Vor ein paar Tagen, hat mich das kleine Ding dann aber überrascht. Es machte etwas, was der große Bruder noch nie gemacht hat. Ich konnte für eine weiterlesen

Zuerst fanden nicht alle das Inter-nett

Auf einer Konferenz in London sprach letztens Matthew Barzun, der Botschafter der USA für Großbritannien und Irland die Key Note am Ende des ersten Veranstaltungstages. Neben einem grandios vorgetragenen Eine-Folie-Vortrag („Because Power corrupts and PowerPoint corrupts absolutely“) über die Kunst Abläufe zu automatisieren und sie trotzdem zu personalisieren, erzählte er auch folgende Geschichte: Als die USA das Internet erfunden haben, entschieden sie sich um 1990, dieses großartige System auch anderen Ländern zur Verfügung zu stellen und aus dem Arpanet das World Wide Web zu machen. Also fragten sie Großbritannien, ob sie mitmachen wollen. Die Antwort war: „Ja!“ Danach fragten sie weiterlesen

Locky 2.0 – Jetzt wird’s eklig

Diese ganze Verbrechersoftware, die sich in den letzten Wochen auf tausenden Rechner breit gemacht und Daten verschlüsselt hat, ist bald am Ende. Gut, das ein oder andere Krankenhaus steht noch still und verschiebt OPs. Auch die ein oder andere Behörde ist offenbar noch lahmgelegt – wobei die Wartenden auf den Gängen noch keinen Unterschied zu früher bemerkt haben wollen. Und Ja, auch weiterhin beklagen Menschen im ganzen Land, dass Ihre Bilder unwiederbringlich verschlüsselt sind und sie plötzlich doch wissen, wie man Backup schreibt, nur keines haben. ABER … dieser Locky-Virus ist bald am Ende. Zumindest in seiner jetzigen Form. Mittlerweile weiterlesen

Nur App-Klatsch im App-Store

Es ist doch noch gar nicht so lange her, als Handys zu Smartphones wurden. Das war, als die ersten wirklich gut funktionierenden Touch-Displays auf den iPhones und Galaxys in die Läden kamen. Bis dahin musste man bei Touchscreens noch mit dem Finger fast das Display durchbohren, damit der „Klick“ erkannt wurde. Nun konnte man plötzlich weich und entspannt über das Display wischen. Dazu kamen dann noch Gyrosensoren, die geradezu gespenstisch genau erkannten, ob – und wie stark – man das Handy nach vorne, hinten oder zur Seite neigt. Ein Meilenstein der Technik – zumindest im Massenmarkt des Consumer-Bereichs. Diese zwei weiterlesen

Großraumbüro ist Scheiße

Letzten Montag war ich in der Nähe von Rostock als Gast-Redner auf einer Tagung von „Facility-Managern“. Das sind diejenigen, die für Konzerne die Bürogebäude kaufen, mieten, verwalten und auch einrichten. Beim Abendessen erfuhr ich, was die Facility Manager derzeit schwer beschäftigt: Es ist der immer noch andauernde Trend zum Großraumbüro. Bisher dachte ich immer, Großraumbüros helfen Firmen Geld zu sparen, weil kleine Zimmer teurer sind: Mehr Lichtschalter, mehr Lampen, mehr Türen, mehr Technik heißt: mehr Kosten. Nun weiß ich: das stimmt gar nicht. Großraumbüros sind eine riesige Herausforderung für die Planer – und am Ende oft teurer. Unter anderem wegen weiterlesen

Zahlen oder Qualen!

Zur Zeit grassiert einer der gefährlichsten Viren seit I LOVE YOU. Wer LOCKY aus Versehen startet, der hat ein ernstes Problem. Der Computer-Schädling verschlüsselt alle Office Dateien und Bilder, die er auf der Festplatte finden kann und fordert dann ein Lösegeld. Wer die geforderte Summe von aktuell knapp unter 400€ nicht bezahlt, der kann alle persönlichen Dateien abhaken. Und LOCKY ist bei seiner Tätigkeit effektiv. Das Programm arbeitet rund 150 Dateiendungen ab: doc(x), xls(x), jpg, gif, txt und viele weitere. Knacken: unmöglich. Damit LOCKY sein Gift versprühen kann, muss das Programm auf Ihrem Rechner ausgeführt werden. Das passiert in der weiterlesen

Was Du morgen kannst besorgen …

Mann, Mann, Mann. Wie ärgerlich ist das denn. Da kauft man sich für schlappe 600€ gerade ein neues Handy und eine Woche später wird das neueste Modell vorgestellt. Da kommt man sich echt verarscht vor. Man bekommt, ohne es zu wissen, ein Auslaufmodell. Warum erfährt man nicht, wie lange das Flaggschiff eines Herstellers noch dessen Flaggschiff ist? Andererseits kann ich schon verstehen, dass das verschwiegen wird. Wer heute sagt, dass in vier Monaten ein neues Handy, Tablet oder Laptop auf den Markt kommt, der kann sich darauf einstellen, dass die Verkaufszahlen der aktuellen Geräte in den nächsten 3,9 Monaten in weiterlesen

Stille Netze sind tief

Dass es neben dem Internet auch noch eine Art Parallellwelt gibt, die als Darknet oder auch Deepweb bezeichnet wird, hat sich mittlerweile wohl rumgesprochen. Meist wird in diversen Medien davon berichtet, wie einfach es ist, im Darknet völlig anonym Drogen aller Art zu kaufen … und gefälschte Ausweise, Waffen oder gar Auftragskiller. Um die Dramatik der Geschichte dann noch zu erhöhen, erfährt der Leser letztlich noch, dass das Deepweb um ein vielfaches größer ist, als das Internet, das wir tagtäglich nutzen. Und ganz ehrlich, das Internet ist schon echt riesig. Kurz mal ausdrucken und es übers Wochenende durchlesen ist nicht. weiterlesen

Big Data – Bad Cop

Bereits vor einiger Zeit habe ich kurz über ein Programm der Polizei berichtet, welches anhand von vielen Daten (Big Data) ziemlich gut vorhersagen kann, wann wo eingebrochen wird. Aufgrund von bereits begangenen Straftaten und Detailinformationen wie „exakter Lage“, „wo fand der Einbruch davor und der darauf folgende statt“, „welchen zeitlichen Abstand hatten die Taten“ und ähnlichen Werten lässt sich eine Wahrscheinlichkeit für Stadtteile berechnen, wann sie „dran sind“. Verstärkte Polizeipräsenz sorgt in diesen Gegenden nun seit Nutzung von Precobs für weniger Einbrüche und vermehrte Festnahmen. Nun haben die Amis ja gar keine Schmerzgrenze, was das Gegenteil von Datenschutz betrifft. Sie weiterlesen